11.02.2020

SFC Energy AG: Dynamische Entwicklung im zivilen Brennstoffzellengeschäft und bei Wasserstoffprodukten legt Basis für Wachstum und Profitabilität


Die SFC Energy AG (ISIN: DE0007568578) hat ihre im November 2019 revidierten Ziele in Bezug auf Umsatz als auch Profitabilität für das Gesamtjahr 2019 erreicht. Nach vorläufiger Konsolidierung erwirtschaftete die Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2019 einen Konzernumsatz in Höhe von EUR 58,5 Mio. (2018: EUR 61,7 Mio., revidierte Jahresprognose 2019: EUR 58 bis 62 Mio.). Grund für die angepasste Jahresprognose und die damit unter dem Vorjahr liegende Umsatz- und Ergebnisentwicklung war zum einen eine deutliche Investitionszurückhaltung im Bereich Oil & Gas und zum anderen die fehlende Auftragsvergabe eines Beschaffungsvorhabens im Verteidigungsbereich in Deutschland.

Das bereinigte EBITDA lag laut vorläufigen Berechnungen im Berichtsjahr bei EUR 3,6 Mio. (2018: EUR 3,7 Mio.). Das bereinigte EBIT belief sich laut vorläufigen Berechnungen im Jahr 2019 auf EUR 0,3 Mio. gegenüber EUR 2,6 Mio. im Vorjahr. Beide Ergebniszahlen (bereinigtes EBITDA und bereinigtes EBIT) beinhalten die Effekte aus der Erstanwendung des IFRS 16.

Ohne Anwendung von IFRS 16 ergibt sich ein bereinigtes EBITDA von EUR 1,3 Mio. sowie ein bereinigtes EBIT von EUR 0,1 Mio. Damit wurde auch ohne Effekte aus der Anwendung des IFRS 16 ergebnisseitig die angepasste Jahresprognose erreicht (bereinigtes EBITDA in einer Größenordnung von EUR 0,5 bis 2,5 Mio. und bereinigtes EBIT von EUR -0,5 bis 1,5 Mio.).

Der Umsatz im Bereich Oil & Gas lag im Berichtsjahr aufgrund fehlender Pipeline-Kapazitäten für Öl und Gas in West-Kanada, die zu einer deutlichen Investitionszurückhaltung führten, laut vorläufigen Zahlen mit 15,6% unter dem Vorjahr. Dieser Investitionsstau beginnt sich infolge erster positiver Entscheidungen bezüglich neuer Pipeline-Kapazitäten aktuell aufzulösen. SFC Energy ist mit einem wieder erstarkten Auftragsbestand ins erste Quartal 2020 gestartet. Im laufenden Geschäftsjahr steht der Ausbau des USA-Geschäfts im strategischen Fokus, um die Abhängigkeit vom kanadischen Öl- und Gasgeschäft weiter nachhaltig zu reduzieren.

Im Berichtsjahr ist es gelungen, das Geschäft im Segment Defense & Security weiter zu internationalisieren. Der internationale Anteil am Umsatz ist auf Jahressicht laut vorläufigen Berechnungen um 84,5% gewachsen (Auslandsanteil: 70,5%, nationaler Anteil 29,5%). Der umsatzseitige Rückgang um 24,2% im Vergleich zum Vorjahr basiert weiterhin auf dem hohen Vergleichswert des Vorjahreszeitraums, der einen großvolumigen Auftrag der Bundeswehr beinhaltete. Die deutliche Diversifizierung des Kundenstammes unterstreicht das hohe Vertrauen, das SFC-Energy-Lösungen entgegengebracht wird und festigt die führende Stellung der Unternehmensgruppe als Anbieter von zuverlässigen Brennstoffzellensystemen im internationalen Verteidigungsbereich weltweit.

Das Segment Industry konnte im Berichtsjahr mit einem Plus von 5,7% solide Zuwächse bei nahezu gleichbleibender Marge erwirtschaften. Die positive Entwicklung resultiert insbesondere aus einer gestiegenen Nachfrage nach der von PBF entwickelten modularen Produktplattform für Kunden in der Laserindustrie, welche die schwächere Nachfrage bei Kunden in der Halbleiterindustrie überkompensieren konnte.

Das zivile Brennstoffzellengeschäft im Segment Clean Energy & Mobility zeigte prozentual das stärkste Wachstum im Vorjahresvergleich (+25,7%) mit einer Trendwende im Endkundengeschäft (+6%) sowie einem überdurchschnittlichen Zuwachs im Bereich Industriekunden (+36%). Treiber dieser positiven Entwicklung war eine hohe Nachfrage aus den Märkten für Sicherheitstechnik und Windenergie in Europa und insbesondere Asien. Zudem konnte auf Grund des starken industriellen Anteils die Marge auf über 43% gesteigert werden.

Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender der SFC Energy AG, sagt: "Auch wenn die nachhaltig positive Umsatzentwicklung in den Segmenten Clean Energy & Mobility sowie Industry im Geschäftsjahr 2019 die rückläufige Entwicklung im Bereich Oil & Gas sowie die Austragsverschiebung im Verteidigungsbereich in Deutschland nicht kompensieren konnte, hat unser Kerngeschäft weiter an Dynamik gewonnen. Im Consumer-Bereich ist uns eine klare Trendwende gelungen. Das industrielle Brennstoffzellengeschäft ist 2019 um über 35% gewachsen, das internationale Verteidigungsgeschäft hat sich nahezu verdoppelt. Wir haben unsere Finanzierung im Berichtsjahr neu aufgestellt und die Unternehmensgruppe im Ergebnis entschuldet.

Mit Wasserstoffbrennstoffzellen haben wir unser Angebot um höhere Leistungsklassen ergänzt sowie neue Anwendungsfelder und zusätzliche Wachstumschancen in diesen dynamischen Märkten erschlossen. Der erste Auftrag aus dem Bereich Wasserstoffbrennstoffzellen war bereits im vierten Quartal 2019 umsatzwirksam. Die Beauftragung für die Ausrüstung in den ersten Bundesländern für ein Programm von bis zu 1.500 Funkstandorten in Deutschland unterstreicht die zunehmende Bedeutung von Wasserstoffbrennstoffzellen als nachhaltig saubere und zuverlässige Alternative zu herkömmlichen Dieselgeneratoren für die Notstromversorgung kritischer Infrastrukturen und Telekommunikation. Inhaltlich liegen wir auf Kurs und haben gute Voraussetzungen, die zeitlich verzögerte Geschäftsentwicklung Ende 2019 zu kompensieren."

Prognose 2020
Für das laufende Geschäftsjahr 2020 geht der Vorstand von einem organischen Wachstum und einem Konzernumsatz in Höhe von EUR 64 bis 71 Mio. aus. Dabei wird eine Steigerung der Profitabilität mit einem bereinigten EBITDA in einer Größenordnung von EUR 3,6 bis 6,6 Mio. und einem bereinigten EBIT von EUR 0,1 bis 3,1 Mio. angepeilt. Das untere Ende der Bandbreite beinhaltet keine neuen Aufträge von nationalen Verteidigungskunden.

Die Mittelfristprognose bleibt völlig intakt. Der Vorstand bekräftigt die mittelfristige Planung, in den nächsten drei bis vier Jahren einen Umsatz von über EUR 100 Mio. mit einer bereinigten EBITDA-Marge von deutlich über 10% zu erreichen.

Bei der Berechnung der Umsatzerlöse sowie des Ergebnisses des kanadischen Tochterunternehmens Simark geht der Vorstand von einem Umrechnungskurs des kanadischen Dollars zum Euro von 1,50 aus.

Zu SFC Energy AG
Die SFC Energy AG ist ein führender Anbieter von Direktmethanol- und Wasserstoffbrennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen. Mit weltweit über 45.000 bislang verkauften Brennstoffzellen ist SFC Energy ein nachhaltig profitabler Brennstoffzellenproduzent. Seine zahlreichen mehrfach ausgezeichneten Produkte vertreibt das Unternehmen in Clean Energy & Mobility-Anwendungen, im Defense & Security Markt, in der Öl- und Gasindustrie sowie in Industrieanwendungen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Brunnthal bei München, Deutschland, und betreibt Produktionsstandorte in den Niederlanden, Rumänien und Kanada. Die SFC Energy AG notiert im Prime Standard der Deutschen Börse (WKN: 756857, ISIN: DE0007568578).

https://www.green-bonds.com/
(Logo:
© SFC Energy)



25.05.2020

ABO Invest AG kann Umsatz und Ergebnis steigern

Operatives Konzernergebnis steigt auf rund 26 Mio. Euro, Dividende soll sich auf 2 Cent je Aktie steigen, Portfolioausbau angestrebt

Der ABO Invest-Konzern hat für das Geschäftsjahr 2019 das bislang beste Jahresergebnis vorgelegt. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr von rund 31,7 auf rund 33,1 Millionen Euro. Darin spiegelt sich die aufgrund besserer Windverhältnisse höhere Stromproduktion der Windparks wider. "Die... [mehr]


25.05.2020

Encavis baut bei mehreren Solarparks Anteilsbesitz auf 100% aus

Konsequent verfolgt die Encavis AG (Prime Standard, ISIN: DE0006095003) ihre Strategie, möglichst 100%-Eigentümer aller Solarparks im eigenen Portfolio zu sein. Der jüngste Erwerb der restlichen Anteile (20%) des spanischen Solargroßprojekts La Cabrera (200 MW Gesamtkapazität) vom strategischen... [mehr]


22.05.2020

J.P. Morgan AM: COVID-19 zeigt, dass ESG-Kriterien wichtiger denn je sind

Hat die Corona-Pandemie die Dynamik für nachhaltige Anlagen in der Finanzbranche verlangsamt? Nach Ansicht der Experten von J.P. Morgan Asset Management dürfte die Krise letztlich die ESG-Agenda beschleunigen, was wiederum weitreichende Auswirkungen haben werde. Die Marktströme zeigen dies... [mehr]


19.05.2020

Manz AG erhält Folgeauftrag für Display-Produktionsanlagen

Erneuter Folgeauftrag eines der größten Display-Hersteller Chinas

Die Manz AG (ISIN DE000A0JQ5U3), weltweit agierender Hightech-Maschinenbauer mit umfassendem Technologieportfolio, hat einen Auftrag mit einem Gesamtvolumen im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich für Anlagen zur Displayproduktion erhalten. Der Folgeauftrag von einem der größten... [mehr]


19.05.2020

ESG kann für Unternehmen zur Lebensversicherung werden

Die Ära des Shareholder Value ist vorüber. An seine Stelle werden künftig Nachhaltigkeitsfaktoren treten. Warum die Krise eine Zäsur ist und warum ESG-Kriterien das neue Mantra der Wirtschaft werden, erläutert die Legg-Mason-Boutique Western Asset Management in einem aktuellen Marktkommentar. Über... [mehr]


18.05.2020

Nachhaltigkeit sorgt für überragende Börsen-Performance

von Sonia Fasolo, SRI-Leiterin bei LFDE – La Financière de l’Échiquier

Die Erkenntnis, dass Unternehmen, die besonders gut in den Kriterien Umwelt, Soziales und Governance (ESG) bewertet werden, auch an der Börse outperformen, hat sich auch im vergangenen Jahr bestätigt. Seit 10 Jahren untersuchen wir den Zusammenhang zwischen ESG-Bewertung und Performance und können... [mehr]


15.05.2020

BayernInvest unterstützt Green Recovery Alliance

Ziel ist, mit den Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie den European Green Deal zu beschleunigen

„Green Recovery. Reboot & Reboost our economy for a sustainable future” – unter diesem Motto ruft die Green Recovery Alliance dazu auf, die Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie zu nutzen, um den Umbau der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität zu beschleunigen... [mehr]


15.05.2020

„Anlageprodukte, die keine ESG-Kriterien berücksichtigen, werden uninteressant“

Storebrand hat seit einem Vierteljahrhundert einen überzeugenden Nachhaltigkeitsansatz bei Investments entwickelt und in allen Fonds und Anlagelösungen die Berücksichtigung von ESG-Kriterien für Umwelt (Environment), Soziales und gute Unternehmensführung (Governance) etabliert. Wie ESG@Storebrand... [mehr]


15.05.2020

Energiekontor verkauft drei Solarparks

Projektverkäufe an die Stadtwerke Tübingen, Leistung reicht umgerechnet für rund 3.500 Haushalte

Die Energiekontor AG hat drei Solarparks an die Stadtwerke Tübingen (swt) mit einer Gesamtleistung von 13,3 MW verkauft. Zwei der Solarparks liegen in Bayern (Gefrees und Absberg) und einer in Brandenburg (Karstädt). Bereits 2016 hatten die swt den Solarpark Nadrensee (Mecklenburg-Vorpommern) von... [mehr]


13.05.2020

PNE AG meldet dynamischen Start in das Geschäftsjahr 2020

Ergebnisse des ersten Quartals liegen im Plan, Ziele für das Gesamtjahr bestätigt

Die international in der Entwicklung und im Betrieb von Projekten der Erneuerbaren Energien tätige PNE AG ist dynamisch in das Geschäftsjahr 2020 gestartet. Das zeigt die heute veröffentlichte Mitteilung über den Verlauf des ersten Quartals. Auch wenn die ersten Monate bereits sehr deutlich gezeigt... [mehr]


Anzeige