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7C Solarparken erzielt ein Rekord-EBITDA von 48,6 Mio. Euro, 13% mehr als im Vorjahr

Im Geschäftsjahr 2021 hat der 7C Solarparken Konzern (WKN: A11QW6, ISIN: DE 000A11QW68) seine EBITDA und Cashflow pro Aktie (CFPS) Prognosen übertroffen. Zum einen erzielte der Konzern ein Rekord-EBITDA von 48,6 Mio. Euro gegenüber 42,9 Mio. Euro das Jahr zuvor. Die Performance des Konzerns hat sich sehr positiv entwickelt, was hauptsächlich (I) den Ausbau des IPP-Portfolios von 256 MWp auf 339 MWp, und (II) einen Anstieg der Strompreise auf über 70 Euro/MWh ab Juni 2021 widerspiegelt. Negativ beeinflusst wurde die Performance durch die Sonneneinstrahlung und den spezifischen Ertrag, die um 7-8% gegenüber 2020 sanken. Die Eigenkapitalquote des Konzerns stieg von 35% auf 39%, was die Solidität der Bilanz unterstreicht. Der CFPS sank nur leicht auf 0,56 Euro gegenüber 0,57 Euro im Jahr 2020, war aber deutlich besser als die jüngste Prognose von 0,51 Euro. Der Vorstand schlägt eine gleichbleibende Dividende von 0,11 Euro pro Aktie vor.

Ausblick 2022

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2022 basiert auf einem operativen IPP-Portfolio von 339 MWp ohne Beitrag aus weiterem Wachstum und unter der Annahme einer Rückkehr zu einem moderaten Einstrahlungsjahr ab April 2022. 7C Solarparken gibt für 2022 eine Prognose mit zwei Szenarios vor. Im ersten Szenario geht der Konzern von einem Strompreis von EUR 126/MWh für den Rest des Jahres aus, woraus sich ein EBITDA von 55,4 Mio. Euro und ein CFPS von 0,61 Euro ergibt. Ein Strompreis von EUR 126/MWh liegt in der Tat unter dem jetzigen nicht nachhaltigen Marktpreis und spiegelt eine Rückkehr zur Situation vor dem Ukrainekonflikt wider, die auf verbesserten Gasspeicherniveaus in Europa von Mitte Februar 2022 beruht. Das zweite Szenario geht von einer Begrenzung der Strompreise aus (Schätzung des Vorstands: EUR 70/MWh) – in Übereinstimmung mit den jüngsten Leitlinien der Europäischen Kommission zu erlaubten Energiemarkteingriffen, die bereits von einigen EU-Mitgliedsstaaten eingeführt wurden. Eine solche etwaige Marktlagegewinn-Abgabe würde sich direkt auf die Prognose auswirken und zu einem EBITDA von EUR 49,1 Mio. und einem CFPS von EUR 0,53 führen. Hohe/höhere Strompreise oder das Ausbleiben einer solchen Abgabe würden die Gewinndynamik im Laufe des Jahres eindeutig unterstützen.

Steven De Proost, CEO der 7C Solarparken AG: "Wir haben erneut bessere als die erwarteten Zahlen geliefert, wurden aber von schlechten Wetterbedingungen beeinflusst. Wir verzeichneten ein Rekord-Kapazitätswachstum auf 339 MWp und erwirtschafteten einen Rekord-Konzernergebnis von EUR 10,6 Mio. Wir planen unsere Anlagenkapazität in diesem Jahr auf 400 MWp auszubauen, und sollten - ohne staatliche Eingriffe- vor allem in der Lage sein, aufgrund des höheren Strompreises im Vergleich zum Vorjahr eine erhebliche Verbesserung der Cashflows zu erzielen."

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Foto: © pixabay


 

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