EnBW führt UK Offshore-Windprojekte Mona und Morgan nicht fort - Wertberichtigung von 1,2 Mrd. Euro im Jahresabschluss 2025

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Die EnBW Energie Baden-Württem­berg AG hat heute be­schlossen, die beiden UK Offshore-Wind­projekte Mona und Morgan mit einer poten­ziellen Gesamt­leistung von drei Gigawatt nicht weiter zu verfolgen.

Primärer Anlass für diese Ent­scheidung ist der Nicht­erhalt einer staat­lichen Förderung durch sogenannte "Contracts for Difference" in der aktuell abge­schlossenen Allokationsrunde für beide Projekte.

Weitere, nicht beinflussbare Faktoren (u.a. signifikanter Kostenanstieg in der Lieferkette, gesunkene Strompreise an den Großhandelsmärkten und höhere Zinssätze) und anhaltende Projektumsetzungsrisiken haben dazu geführt, dass die Wirtschaftlichkeit der Projekte nach EnBW-Maßstäben und Kriterien nicht mehr gegeben ist.

Die Nichtfortführung der Projekte Mona und Morgan durch die EnBW wird im Jahresabschluss 2025 in Höhe von 1,2 Mrd. Euro durch Wertberichtigung der Beteiligungen berücksichtigt. Die Sonderbelastung mindert das neutrale Ergebnis und ist nicht zahlungswirksam.

Die von EnBW für das Geschäftsjahr 2025 prognostizierte Bandbreite für das bereinigte EBITDA von 4,8 bis 5,3 Mrd. Euro bleibt daher unverändert. EnBW veröffentlicht den Jahresabschluss 2025 am 25.03.2026.

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