EVERYIELD AG beabsichtigt die Emission einer Infrastruktur Anleihe 2026/2032

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Die EVERYIELD AG (vormals EverYield Properties AG), Wien, plant die Begebung einer Unter­nehmens­anleihe („Infra­structure Bond 2026/2032“) mit einem Ziel­volumen von bis zu 30 Mio. Euro. Mit dem Emissions­erlös soll die erste Ausbau­stufe des EverYield Energy Campus finanziert sowie der Aufbau einer skalier­baren Infra­struktur­plattform für die thermische Klär­schlamm­ver­wertung und Phosphor­rück­gewinnung voran­getrieben werden.

Der EverYield Energy Campus verbindet erstmals mehrere regulatorisch getriebene Zukunftsthemen in einem integrierten Geschäftsmodell: die thermische Behandlung und Verwertung von Klärschlamm, die Rückgewinnung von Phosphor als kritischem Rohstoff sowie die Erzeugung von Energie. Damit transformiert EverYield verpflichtende Entsorgungsströme in langfristig planbare Infrastruktur-Cashflows.

Der geplante Infrastructure Bond 2026/2032 soll eine Laufzeit von sechs Jahren haben. Vorgesehen ist eine halbjährliche Zinszahlung. Die Emission richtet sich an institutionelle Investoren sowie Privatanleger in Deutschland, Österreich und Luxemburg. Eine Einbeziehung in den Freiverkehr der Börse Stuttgart wird angestrebt.

Nach aktueller Struktur soll der Nettoemissionserlös insbesondere für die Finanzierung erster Projektstandorte, den Aufbau der Plattformstruktur sowie die Entwicklung und Umsetzung weiterer Energy-Campus-Projekte verwendet werden. Die Umsetzung der Projekte erfolgt über projektbezogene Tochtergesellschaften (SPVs), die jeweils separat finanziert und besichert werden können.

Das Business Model der EVERYIELD AG basiert auf mehreren stabilen Erlösströmen. Nach aktueller Planung sollen rund 50% der Erlöse aus der Übernahme und thermischen Verwertung von Klärschlamm (Gate Fees) generiert werden, weitere Erlöse entstehen aus der Phosphorrückgewinnung sowie aus der Vermarktung von Elektrizität, Wärme und weiteren Produktströmen.

Die EVERYIELD AG sieht in Europa ein indikatives Plattformpotenzial von rund 1.000 Anlagen.

Die geplante Anleihe soll durch ein Sicherheiten- und Treuhandkonzept begleitet werden. Vorgesehen sind unter anderem Verpfändungen von Anteilen an Projektgesellschaften sowie covenant-basierte Ausschüttungsbeschränkungen.

Flankierend zur geplanten Anleiheemission ist eine Eigenkapitalzuführung der Alleingesellschafterin in Höhe von EUR 10 Mio. bis zum 30. Juni 2026 vorgesehen. Damit soll die Kapitalbasis der EVERYIELD AG gezielt gestärkt und die Finanzierung der ersten Projektstandorte sowie des Plattformaufbaus unterstützt werden. Die zusätzliche Eigenkapitalausstattung unterstreicht das langfristige Commitment der Gesellschafter zum Aufbau der EverYield Energy Campus Infrastruktur.

Mario Mildner, Vorstand der EVERYIELD AG, erklärt:
„Europa steht vor strukturellen Herausforderungen, die regulatorisch längst entschieden sind. Genau daraus entsteht bei Everyield ein neues Infrastrukturmodell mit langfristig planbaren Cashflows. Unser Ziel ist es, eine skalierbare Plattform aufzubauen, die Entsorgung und Rohstoffrückgewinnung wirtschaftlich miteinander verbindet. Damit tun wir Gutes für die Umwelt und machen Europa unabhängiger von den instabilen Lieferketten für Phosphor und Dünger.“

Die Veröffentlichung des Wertpapierprospekts ist für Ende Mai 2026 und der Beginn des öffentlichen Angebots für Anfang Juni 2026 vorgesehen.

Über die EVERYIELD AG
Die EVERYIELD AG mit Sitz in Wien entwickelt, strukturiert und finanziert integrierte Infrastrukturprojekte im Bereich Umwelt- und Energieinfrastruktur. Im Mittelpunkt steht der Aufbau des Everyield Energy Campus – einer skalierbaren Plattform zur thermischen Verwertung von Klärschlamm, zur Phosphorrückgewinnung sowie zur Energieerzeugung und Produktvermarktung. Everyield verbindet regulatorisch getriebene Entsorgungs- und Rohstoffthemen mit langfristig planbaren Infrastruktur-Cashflows und verfolgt das Ziel, verpflichtende Stoffströme in nachhaltige Wertschöpfung zu transformieren.

www.green-bonds.com – Die Green Bond-Plattform.

 

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