Nordex Group erzielt starkes drittes Quartal 2026 und hebt Prognose für die EBITDA-Marge an

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Die Nordex Group hat vor­läufige Ergeb­nisse für das dritte Quartal 2026 ver­öffent­licht, die über den bisherigen Erwar­tungen liegen. Infolge­dessen hebt das Unter­nehmen seine Prognose für die EBITDA-Marge im Gesamtjahr 2026 an. Statt der bislang erwar­teten 8,0 bis 11,0 Prozent rechnet Nordex nun mit einer EBITDA-Marge zwischen 11,5 und 12,5 Prozent. Die übrigen Kenn­zahlen der Jahres­prog­nose bleiben unver­ändert.

Deutliche Verbesserung bei Umsatz und Profitabilität
Nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen wird das EBITDA im dritten Quartal 2026 voraussichtlich rund 278 Mio. Euro erreichen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal, in dem 136 Mio. Euro erzielt wurden, entspricht dies mehr als einer Verdopplung. Die EBITDA-Marge steigt damit von 8,0 Prozent im dritten Quartal 2025 auf voraussichtlich 12,7 Prozent.

Auch der Umsatz entwickelt sich positiv: Für das dritte Quartal 2026 erwartet Nordex rund 2.187 Mio. Euro. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte der Umsatz noch bei 1.706 Mio. Euro gelegen.

Starke operative Entwicklung als Grundlage der Prognoseanhebung
Die über den Erwartungen liegenden Ergebnisse sind insbesondere auf höhere Margen im Servicegeschäft sowie eine starke operative Leistung im Projektgeschäft zurückzuführen. Darüber hinaus haben sich bestimmte Risiken im Projektgeschäft, die in der bisherigen Prognose berücksichtigt worden waren, bislang geringer ausgewirkt als ursprünglich angenommen.

Auch die finanzielle Position des Unternehmens entwickelte sich positiv. Die vorläufigen liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des dritten Quartals 2026 auf 2.327 Mio. Euro, verglichen mit 1.929 Mio. Euro zum Jahresende 2025. Der freie Cashflow erreichte im dritten Quartal voraussichtlich 379 Mio. Euro und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 149 Mio. Euro.

Für das vierte Quartal rechnet Nordex weiterhin mit einem positiven freien Cashflow. Unterstützt werden soll diese Entwicklung durch zusätzliche Ergebnisbeiträge, eine anhaltend dynamische Auftragsentwicklung und weitere Verbesserungen beim Working Capital.

Jahresprognose 2026 im Überblick
Mit Ausnahme der angehobenen EBITDA-Marge hält Nordex an seiner bisherigen Gesamtjahresprognose fest:

-  Konzernumsatz:  8,2 bis 9,0 Mrd. Euro
-  EBITDA-Marge:  11,5 bis 12,5 Prozent (zuvor 8,0 bis 11,0 Prozent)
-  Working-Capital-Quote:  unter -9 Prozent
-  Investitionen (CAPEX):  rund 200 Mio. Euro

CEO sieht Nordex gut für das Schlussquartal aufgestellt
José Luis Blanco, CEO der Nordex Group, betont die positive operative Entwicklung des Unternehmens:
„Das dritte Quartal zeigt, was unsere Teams leisten können. Eine starke Projektabwicklung und eine höhere Profitabilität im Service haben uns eine sehr gute Ausgangsposition für das Schlussquartal verschafft. Wir heben unsere Prognose für die EBITDA-Marge 2026 an und bleiben auf profitables Wachstum fokussiert.“

Die vollständigen Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 wird die Nordex Group am 5. November 2026 veröffentlichen.

Über die Nordex Group
Die Nordex Group wurde 1985 gegründet und hat seitdem Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 67 GW in über 40 Märkten installiert. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz von rund 7,6 Mrd. Euro und beschäftigte zuletzt mehr als 11.100 Mitarbeiter. Zum internationalen Fertigungsverbund gehören Produktionsstandorte in Deutschland, Spanien, Brasilien, Indien, der Türkei und den USA. Das Produktportfolio umfasst Onshore-Windturbinen insbesondere in den Leistungsklassen von 4 bis über 7 MW. Die Anlagen sind auf die Anforderungen von Märkten mit begrenzten Ausbauflächen sowie Regionen mit eingeschränkten Netzkapazitäten ausgerichtet. Die Nordex SE ist börsennotiert. Ihre Aktie (ISIN: DE000A0D6554) ist im MDAX und TecDAX der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

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