solmotion erhält Zuschläge für fünf Agri-Photovoltaik-Anlagen mit rund 22 MWp Gesamtleistung

© solmotion holding

Die solmotion project GmbH, Full-Service-Anbieter im Solar r­bereich in Deutsch r­land und eine 100-prozentige Tochter r­gesell r­schaft der solmotion holding GmbH, hat in der jüngsten Aus r­schreibungs r­runde der Bundes r­netz r­agentur für Solar r­anlagen des ersten Segments Zuschläge für fünf Agri-Photovoltaik-Projekte erhalten. Die geplanten Anlagen in Äpfingen, Eberstadt, Oberhomberg, Baindt und Dietingen verfügen zusammen über eine installierte Leistung von rund 22 MWp. Vier der fünf Projekte sollen zusätzlich mit Batteriespeichern kombiniert werden.

Die Ausschreibung zum Gebotstermin 1. März 2026 war stark umkämpft: Nach Angaben der Bundesnetzagentur standen einem Ausschreibungsvolumen von rund 2.295 MW Gebote über rund 4.622 MW gegenüber; die Deckungsrate lag damit bei 201,44 Prozent. Von 532 eingereichten Geboten erhielten 268 einen Zuschlag, 39 Gebote wurden ausgeschlossen. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert lag bei 4,94 ct/kWh.

„Dass wir uns in einer doppelt überzeichneten Ausschreibung mit fünf Agri-PV-Projekten durchsetzen konnten, ist ein starkes Zeichen für die Qualität unserer Projektentwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Agri-Photovoltaik-Lösungen“, sagt Michael Keil, Geschäftsführer bei solmotion. „Unsere Konzepte verbinden landwirtschaftliche Nutzung, erneuerbare Stromerzeugung und Speicherlösungen. Damit schaffen wir regionale Energieinfrastruktur, ohne die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen aufzugeben.“

Die Bundesnetzagentur bezuschlagt bei überzeichneten Ausschreibungen die günstigsten zulässigen Gebote, bis das jeweilige Ausschreibungsvolumen erreicht ist; das Verfahren läuft nach dem Gebotspreisprinzip („pay as bid“). Gebote für besondere Solaranlagen – darunter Agri-PV – müssen zusätzliche Anforderungen erfüllen und ermöglichen die gleichzeitige Nutzung derselben Fläche, etwa für Landwirtschaft und Stromerzeugung.

Besonders bemerkenswert ist der Erfolg, weil sogenannte besondere Solaranlagen in dieser Ausschreibungsrunde zwar deutlich zulegen konnten, aber weiterhin nur einen Teil des Gesamtmarkts ausmachen: Insgesamt entfielen 59 Zuschläge mit zusammen 439 MW auf besondere Solaranlagen; ihr Anteil am Zuschlagsvolumen erreichte laut Branchenberichten einen Höchststand.

Mit fünf Zuschlägen vereint solmotion damit rund 8,5 Prozent aller bezuschlagten besonderen Solaranlagen dieser Runde auf sich.

Die fünf Projekte im Überblick:

-  Äpfingen: ca. 3,3 MWp plus 5 MWh Grünstromspeicher
-  Eberstadt: ca. 5,7 MWp plus 10 MWh Grünstromspeicher
-  Oberhomberg: ca. 4,2 MWp
-  Baindt: ca. 4,3 MWp plus 10 MWh Grünstromspeicher
-  Dietingen: ca. 4,5 MWp plus 10 MWh Grünstromspeicher

Zusammen können die Anlagen rechnerisch rund 9.200 Vier-Personen-Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Neben der Stromproduktion leisten die Projekte einen Beitrag zur effizienten Flächennutzung: Die Flächen bleiben landwirtschaftlich nutzbar, während vor Ort klimafreundlicher Strom erzeugt wird. Die geplanten Speicher erhöhen zusätzlich die Flexibilität, indem sie Erzeugung und Verbrauch zeitlich besser zusammenführen können.

„Unser Dank gilt dem gesamten solmotion-Team und unseren Projektpartnern vor Ort“, so Keil weiter. „Die Zuschläge zeigen: Wirtschaftlich tragfähige Agri-PV-Projekte sind möglich, wenn Standortentwicklung, Landwirtschaft, Speicherintegration und Energiekonzept konsequent zusammengedacht werden.“

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